BUKO – Bundeskonferenz des Bundesverbands Katholischer KirchenmusikerInnen Deutschlands (BKKD) in Münster
Vom 7. bis 9. März 2026 trafen sich auf Einladungen des VKM (Verband der KirchenmusikerInnen im Bistum Münster) und des Vorstands des BKKD Vertreterinnen und Vertreter der (bestehenden) Diözesanverbände der KirchenmusikerInnen aller deutschen (Erz-)Diözesen im Franz-Hitze-Haus, Münster.
Für den Verband Katholischen Kirchenmusiker:innen im Erzbistum Paderborn nahmen Kathrin Borda, Leuchtturmkirchenmusikerin aus Hamm, als 2. Vorsitzende und Simon Daubhäußer, Dekanatskirchenmusiker aus Dortmund, als 1. Vorsitzender teil.
Unser Paderborner Diözesanverband wurde im vergangenen Jahr neu gegründet und fand sich auf der Konferenz in Gesellschaft von Verbänden wieder, die bereits deutlich länger amtieren:z. B. Köln seit 10 Jahren und Rottenburg-Stuttgart seit 40 Jahren. Für die Region Nordost (Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg) ist eine regionale Neugründung geplant; für NRW fehlt jetzt nur noch das Bistum Aachen, dann wären alle fünf Diözesen NRWs mit berufsständischen Vertretungen gerüstet für eine geeinte Stimme im Sinne aller Angestellten Kirchenmusikerinnen gegenüber den Dienstgebern aufzutreten.
Folgende Themen standen in Münster auf dem Programm:
Probe mit Domkapellmeister Alexander Lauer und den Herrenstimmen der Dommusik inkl. Mitsingen im Hochamt am Sonntag, Informationen der Delegierten aus den zurückliegenden Sitzungen von AGÄR/KDL/ACV/VDD, Berichte der Diözesanverbände und des evangelischen Bundesverbands (Ingomar Kury), Neugründungen von Verbänden, Katholikentag in Würzburg, Vortrag: KI und ihr Einfluss auf die Kirchenmusik von Prof. Victor Alcántra, HfK Bayreuth, Ergebnisse der Mitgliederbefragung des BKKD sowie unter Verschiedenes: die Problematik nebenamtlicher Anstellungen, Honorarvergütungen, Zeiterfassung etc.
Nächstes Jahr findet die BUKO in Trossingen statt und im Jahr 2028 in Paderborn/Dortmund.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Wichtigkeit einer berufsständischen Vertretung der Kirchenmusiker:innen vor Ort und in Deutschland sehr wichtig bleibt, gerade im Zuge der großen Veränderungen im Berufsbild und unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf. Die Umsetzung von Bundessozialrechtssprechung in den Diözesen, Rendanturen/Gemeindeverbänden und vor Ort hinsichtlich der Anstellungsformen und Vergütung von Kolleginnen und Kollegen zeichnet das Bild einer äußerst vielseitigen Auslegung von rechtlichen Vorgaben in sehr pragmatischen Lösungen einerseits und irrwitzig bürokratischen Abläufen andererseits. Hier gilt es informiert und geeint zu streiten.
Der kollegiale Austausch mit Personen aus ganz Deutschland, ihren Berichten über die regionalen Prägungen und Abläufe, und das ganz individuelle Arbeiten und Erleben im Beruf rundeten die zweieinhalb Tage ab.
Verband katholischer Kirchenmusiker:innen im Erzbistum Paderborn
Aufgrund von teils ruhenden, teils aus elternzeitlichen Gründen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern wurde im Rahmen der Frühjahrstagung der Leuchtturmkirchenmusiker und Dekanatskirchenmusikerinnen am 10./11. März 2026 in Paderborn die Nachwahl von DKM Simon Schuttemeier (Bielefeld) in den Vorstand nötig und möglich. Wir freuen uns sehr mit dem frisch zugezogenen Kollegen ein erfahrenes Mitglied des Kölner VKK (Verbands Katholischer Kirchenmusiker) in unseren Reihen begrüßen zu dürfen! Weitere Mitglieder in unserem Vorstand sind Kathrin Borda, 2. Vositzende, Benjamin Sutorius, Kasse und Christopher Bönninghoff, Beisitzer/Flyererstellung.
Im Rahmen der anstehenden Transformationsprozesse wird unsere Interessensvertretung der Belange unserer Mitglieder genauso wichtig werden, wie das Einstehen hinsichtlich der Schwierigkeiten der Abrechnungs- und Anstellungsmodalitäten im nebenamtlichen Dienst.
Sobald Flyer und Onlinestellung von Mitgliedsanträgen und Informationen erfolgt sein werden, gehen Rundmails und Anschreiben an Sie/euch alle heraus. Man kann als haupt- und nebenamtlich angestellte:r Kirchenmusiker:in Mitglied werden, genauso wie als studierende Person oder Ruheständler:in. Fördermitgliedschaften von unterstützenden Mitmenschen sind ebenfalls willkommen. Es gilt, wie der Deutsche Musikrat unlängst öffentlich feststellte, ein einzigartiges Kulturgut und eine große Säule des Laienmusizierens in Deutschland in unseren Bereichen zu sichern und zu fördern.