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Klangraum Kirche
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blau  experimentelle musik im kirchenraum

Kapuzinerkirche, An den Kapuzinern, 33098 Paderborn
Veranstaltungen
Moderne Improvisationen

Programm

Choralimprovisation zu Es kommt ein Schiff geladen

Szenen aus 1.:    Wellen   –    Anker    –    Segel

Dominik Susteck: Schwarzes Loch (aus: Orgellabyrinth, 2020)

Kommentar (zu Schwarzes Loch) SuperNova – O klare Sonn, du schöner Stern (, dich wollten wir anschauen gern. O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.)

anklopfen-erwarten-drängen

Marcel Eliasch, Orgel

 

Das Programm „blau. Experimentelle Improvisationen im Advent“ ist ein sehr stark in Bildern gedachtes Programmkonzept.

Die „Szenen aus 1.“ gehen aus dem Choral Es kommt ein Schiff geladen hervor, welcher im ersten Programmpunkt des Konzertes vorgestellt wird. Es sind im wahrsten Sinne Betrachtungen: Meditationen. Die Szenentitel Anker und Segel sind dem Choraltext entnommen. Der Titel Wellen resultiert aus dem Titel des Chorals.

Diese Titelbegriffe sind nicht in ihrer Singularität zu begreifen, sondern in einem szenischen, sich bewegenden Kontext. Wellen türmen sich auf, ebben ab, werden größer. Anker werden geworfen, sind schwer, dunkel, sinken. Segel wollen Wind. Wind säuselt. Segel füllen sich mit Wind.

Meditationen sind nicht nur etwas Ruhiges, In-sich-gekehrtes, sondern auch etwas Dynamisches, Lautes.

Schwarzes Loch ist kein improvisiertes, sondern ein komponiertes Werk von Dominik Susteck.

Die Improvisation darauffolgend ist ein Kommentar. In der Adventszeit ist oft von Sternen und Licht die Rede. Christus der Morgenstern. SuperNova betrachtet das kurze aber intensivste Aufleuchten eines Sterns am Ende seiner Existenz und ergänzt dadurch Schwarzes Loch nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch.

Zum Schluss ein adventliches Triptychon: Gefühls- und Erwartungshaltungen anklopfen-erwarten-drängen.