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Klangraum Kirche
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St. Vitus Erlinghausen, Marsberger Straße 2, 34431 Marsberg-Erlinghausen
Jörg Kraemer

Die historische Orgel von Otto Kratochwil (1922) in Erlinghausen

Vorstellung der romantischen Orgel nach ihrer Restaurierung

Die Orgel in Erlinghausen wurde 1922 durch die Firma Otto Kratochwil aus Bonn gebaut. Kratochwil, möglicherweise ein Abkömmling der Firma Klais, trat in den 1920er und 1930er Jahren mit einer kleinen Reihe historisch bedeutsamer Instrumente in Erscheinung. Neben der Orgel in Erlinghausen ist nur noch ein weiteres Instrument im saarländischen Hüttigweiler erhalten/bekannt.Für Erlinghausen konzipierte er eine kleine, aber durchaus klassische Vertreterin der deutschen Orgelromantik. Hervorgehoben seien die pneumatisch angesteuerten Kegelladen und die typische, überaus grundtönige Disposition mit reichhaltiger 8´-Fuß Besetzung und einigen Octavkoppeln.

Nach geringfügigen Veränderungen 1958 wurde die Orgel im Vorfeld einer geplanten Kirchenrenovierung 2019/20 zum Gegenstand ausführlicher und teilweise kontroverser Diskussionen. Aufgrund des umfangreichen erhaltenen Originalbestands überzeugte am Ende das Votum zum Erhalt und einer denkmalgerechten Restaurierung dieses beredten Zeugnisses einer wichtigen Epoche im Orgelbau. Nach Aufnahme des Projekts in das Orgelförderprogramm der Bundesregierung erfolgte durch die Firma Krawinkel 2022/23 eine umfassende Restaurierung.

Auf dem Programm der Tagung stehen neben Informationen über die Restaurierung, einer ausführlichen Besichtigung und klanglichen Vorstellung der Orgel auch einige Hinweise zu Spezifika dieses Orgeltyps hinsichtlich ihrer richtigen Registrierung.

Referenten: Markus Krawinkel, Orgelbau Krawinkel, DKM Jörg Kraemer, Borgentreich

Kontakt, Infos und Anmeldung bis zum 27. April:

DKM Jörg Kraemer, Tel: 05643/339 kraemer-borgentreich@t-online.de

oder

kirchenmusik@erzbistum-paderborn.de

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